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05. Juli 2017

FPÖ Penzing warnt vor geplanten PensionistenWOHNUNGsraub:

Bereits vor einem Jahr (Bezirksvertretungssitzung 08.06.2016) machte BR Bernhard Patzer und die FPÖ Penzing auf erste „Ungereimtheiten“ rund um die Renovierung des Pensionistenwohnhauses in 1140 Wien, DREYHAUSENSTRASSE 29 aufmerksam.

Schon die erste Beantwortung unserer Anfrage durch das Kuratorium Wiener Pensionistenwohnhäuser (29.11.16) bestätigte unsere Vorahnungen: So kam beim Vergleich der bisherigen Wohnungs- und Wohnplätze-Anzahl mit der geplanten Anzahl nach der 26,5 Mio teuren Renovierung heraus, dass auf einmal WENIGER Wohnungen für Pensionisten zu Verfügung stehen sollten.


Dies aber nicht, weil die Wohnungen für Pensionisten etwa vergrößert werden, nein, es sollen vielmehr NICHTPENSIONISTEN einquartiert werden.

Bezeichnend auch die „Haltung“ der anderen Parteien im Bezirk: eine KLARE Bestätigung das man ALLE Plätze für unsere PENSIONISTEN erhalten soll und nicht irgendwer einquartiert werden darf, war ihnen nicht abzuringen.

Denn anstatt zuzustimmen, wiesen SPÖVP sowie GRÜNEOS den diesbezüglichen Antrag der FPÖ einer Kommission zu.

Und selbst in der Kommissionssitzung war ihnen keine Wortmeldung mit klarer Feststellung, dass alle PENSIONISTENWOHNPLÄTZE erhalten werden müssen, zu entlocken, obwohl jedem klar sein muss, dass nicht nur aufgrund der Altersstruktur jede Wohnung für Pensionisten dringen gebraucht werden wird.

Auch die Abschaffung des Pflegeregresses führt laut Landessozialräten zu einem Mehrbedarf an Wohnungen für Pensionisten (Ö1 Frühjournal, 30.06.17).

BR Patzer hält unmissverständlich fest:

Mit einer sehr guten Infrastruktur in der nahen Umgebung bietet das Haus Penzing alle Vorzüge einer verkehrsgünstigen Wohngegend. Die individuell angepassten Leistungsangebote rund um Wohnen, Betreuung und Pflege machen das Haus Penzing zu einem wahren Haus zum Leben für unsere Pensionisten.

Dieses gilt es für unsere Pensionisten zu erhalten und vor niederen Begehrlichkeiten zu schützen.

Die Generationen des Wiederaufbaues haben sich die bestmögliche, professionellste und sicherste Versorgung und Lebensqualität im Bezirk verdient.

Das renovierte Haus Penzing muss für unsere Pensionisten erhalten bleiben, die Unterbringung von anderen Personenkreisen auf Kosten von Wohnraum und Lebensqualität unserer Pensionisten ist abzulehnen.

Leistbare KWP-Wohnungen müssen wieder an unsere Pensionisten vergeben werden und nicht einfach irgendwer im Pensionistenwohnhaus Dreyhausenstrasse 29 einquartiert werden.

Oder will man etwa so die eklatanten Missstände der Wohnbaupolitik in Wien kaschieren? Weshalb hält man sonst Pensionisten ihre Wohnungen im Pensionistenwohnhaus Dreyhausenstrasse 29 vor?

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