Am 13. September 2026 entdeckte der Penzinger FPÖ-Bezirksrat Bernhard Patzer auffällige grünliche Gesteinskörner im Asphalt beim Schutzweg Hütteldorfer Straße/Ecke Zehetnergasse. Er fotografierte die Stelle und meldete den Asbestverdacht am folgenden Tag der MA 28.
Mit Schreiben vom 9. Oktober, das am 12. Oktober übermittelt wurde, informierte die MA 28 zunächst lediglich über eine „geringfügige Überschreitung“ der maßgeblichen Beurteilungskriterien.
Patzer fragte daraufhin zweimal nach und verlangte eine eindeutige Auskunft sowie die vollständigen Laborberichte und Probenahmeprotokolle.
Erst am 28. Oktober bestätigte die MA 28 schriftlich, dass im untersuchten Straßenmaterial tatsächlich Asbest nachgewiesen wurde.
Die vollständigen Laborberichte und Probenahmeprotokolle wurden trotz wiederholter Anforderung bisher nicht übermittelt.
FPÖ fordert Transparenz statt Informationspolitik auf Sparflamme
Gemeinsam mit dem Umweltsprecher der Wiener FPÖ, Michael Stumpf, machte Patzer auf die Problematik aufmerksam.
Die FPÖ fordert eine öffentlich zugängliche und laufend aktualisierte Asbestdatenbank für das gesamte Wiener Straßennetz. Darin sollen gemeldete Verdachtsflächen, Untersuchungsergebnisse sowie bereits gesetzte und geplante Maßnahmen ersichtlich sein.
Auch auf Bezirksebene bleibt die FPÖ Penzing aktiv: Für die Bezirksvertretungssitzung am 16. Dezember 2026 sind weitere Initiativen zur Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse und zur Überprüfung gemeldeter Verdachtsflächen vorbereitet.
Medienberichte zum Asbestverdacht
Der ORF berichtete am 4. November 2026 über den Penzinger Fall und die Forderung nach einer öffentlichen Datenbank.
ORF Wien: Bericht zum Asbestverdacht in Penzing
oe24 vom 04.11.2026: Asbest-Alarm – FPÖ fordert öffentliche Datenbank
Wien Heute Beitrag vom 04.11.2026, 19:00 Uhr
FPÖ -TV Video: Asbestverdacht in Penzing – Lokalaugenschein mit Michael Stumpf
Fotos: Bernhard Patzer