Im Mittelpunkt standen zwei Themen:
Marktamt (MA 59)
Stumpf berichtete über schwere Vorwürfe gegen die frühere Führung des Wiener Marktamtes, darunter Mobbing, Sexismus, Rassismus und Machtmissbrauch. Er kritisierte den Umgang der Stadtregierung mit den Vorwürfen und stellte Fragen zur politischen Verantwortung.
Korruptionsverdacht bei der MA 35
Auch die Ermittlungen wegen des Verdachts, dass Behördenverfahren gegen Geldzahlungen beschleunigt worden seien, waren Thema.
Stumpf berichtete außerdem über seine parlamentarische Anfrage, durch die bekannt wurde, dass 2025 rund 23.000 Staatsbürgerschafts-Erstanträge unrichtige, widersprüchliche oder unvollständige Angaben enthielten.
Aufklärung gefordert
Stumpf forderte eine lückenlose Aufklärung beider Affären und nahm dabei insbesondere Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sowie die von ihm als „Desaster-Stadträtin“ bezeichnete Bettina Emmerling (NEOS) in die politische Verantwortung.