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16. Mai 2022

Krauss fordert sofortige Aufklärung über Missbrauchsvorwürfe in Penzinger Kindergarten

Wiederkehr muss hart durchgreifen und Konsequenzen ziehen – MA10 Leiterin ist umgehend zu suspendieren

Fassungslos zeigt sich der Wiener FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss über die nun bekannten Missbrauchsvorwürfe in einem Wiener Kindergarten. „Es ist traurig genug, dass es in einem Kindergarten überhaupt zu solchen Vorkommnissen kommt. Die Tatsache, dass diese jedoch über ein Jahr verschwiegen, die Eltern der Kinder nicht umgehend informiert wurden und in weiterer Folge noch einen Maulkorb verpasst bekommen haben, schlägt dem Fass jedoch den Boden aus. Ich fordere vom zuständigen Stadtrat Wiederkehr eine sofortige Klärung der Dinge und die Suspendierung der Leiterin der MA10“, so Krauss.

Sich in einem solchen Fall auf die Bürokratie auszureden und von „standardisiertem Procedere“ zu sprechen, ist ein Hohn gegenüber den Eltern und möglichen weiteren Opfern. Unverständlich ist für Krauss, warum der verdächtige Mitarbeiter bis zur Klärung der Vorwürfe nicht suspendiert, sondern lediglich versetzt wurde. Scharf kritisiert wird vom FPÖ-Klubobmann auch der Umstand, wie mit den Eltern und potentiellen weiteren Opfern verfahren worden ist. Laut MA10 sollten sich die Eltern an einen Verein, der von der Stadt Wien subventioniert wird, wenden, um testen zu lassen, ob ihr Kind ebenfalls missbraucht wurde – Monate später! „Dieses Vorgehen ist skandalös und muss zu umgehenden Konsequenzen führen. Wenn Wiederkehr diese Causa nicht sofort aufklärt, muss auch sein Aufsichtsversagen umfassend thematisiert werden“, betont Krauss.

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